v. l. Heinz Köhler, Rolf Sprung, Martina Köhler, Ute Bertram, Uwe Schmidt, Hubert Knieke, Norbert Wirries

Bundestagsabgeordnete Ute Bertram zu Gast auf Köhlers Hof in Algermissen



Auf Einladung des CDU-Ortsverbands Algermissen hatten ansässige Handwerker Gelegenheit, im Gespräch mit Ute Bertram „das loszuwerden, was sie mir schon immer mal sagen wollten.“ Heinz Köhler, Uwe Schmidt, Rolf Sprung, Hubert Knieke und Ortsverbandsvorsitzender Norbert Wirries legten auch gleich los. „Landwirtschaft und Handwerk brauchen politische Sicherheit für Investitionen“ fordert Heinz Köhler. „Handwerk hat in den Augen der Politik kein Ansehen“ so Uwe Schmidt „und keine Lobby „ legte Hubert Knieke nach. Fachkräftemangel und Bildungsniveau potenzieller Bewerber sind nicht nur ein bundesweites, sondern auch in den ortsansässigen Handwerksbetrieben ein großes Problem. Selbst wenn man erfolgreich ausgebildet hat, wandern die Fachkräfte in die Industrie ab, da in vielen Bereichen die Verdienstmöglichkeiten weit über denen im Handwerk liegen. Ute Bertram hatte gleichwohl Verständnis für die Sorgen und Nöte, mahnte aber auch gleichzeitig, als Arbeitgeber attraktiv,
innovativ zu bleiben und die Digitalisierung anzugehen. „Den Wettbewerb um die jungen Leute bekommen alle Bereiche zu spüren, Pflege, Verwaltungen, Lehrermangel – hier herrscht große Konkurrenzsituation“ so Bertram. Die knapp zwei Stunden reichten nicht aus, um ausführlicher auf Themen wie Gesundheits- und Bildungspolitik, Integration, Wirtschaft und Europapolitik einzugehen. Ute Bertram verwies auf die vielen Erfolge unter Kanzlerin Merkel: Stabile Wirtschaft, freier Zugang zu Bildung, stabiles soziales Netz und nicht zuletzt auch auf einen stabilen Frieden in Mitteleuropa. Fazit: Eine rege, teils kontroverse Diskussionsrunde mit der gemeinsamen Erkenntnis, dass es noch unendlich viele Themen gibt und „manches davon gehört geändert.”



Text und Bilder: Petra Schröter